Kurz vor der kommenden Projektwoche nach den Herbstferien möchten wir noch einmal an die letzte und damit an tolle und interessante Projekte erinnern. In diesem Kontext haben wir noch einmal im Archiv gewühlt und dieses Interview gefunden. Unsere Redaktion hat hier Frau Wahle und Herrn Hütter zu ihrem Projekt "Beatboxen" befragt. Lest selbst!

 

SZ: Guten Tag Frau Wahle und Herr Hütter, wir sind von der Schülerzeitung und würden sie gerne einmal zu ihrem Projekt 'Beat Boxen' interviewen. Unsere erste Frage ist, wie das Projekt zustande gekommen ist?

Wahle: Ich habe vor einem Jahr mal an einem Workshop für das Beatboxen teilgenommen und wollte das Erlernte weitervermitteln und gebrauchen können. Als wieder die Frage aufkam, welche Projekte es zur Projektwoche geben solle, hatte ich den Einfall, ein paar Schülerinnen und Schüler der Schule das Beatboxen weiterzuvermitteln. Deshalb haben wir dieses Projekt gegründet.

Hütter: Genau. Bei mir ist es so, dass ich auch privat diesen Musikstil gerne höre und deshalb habe ich mich Frau Wahle bei dem Projekt angeschlossen.

SZ:Und wie genau bringen Sie den Schülern das Beatboxen bei?

Hütter: Am ersten Tag unseres Projektes haben wir erst einmal mit ein paar Auflockerungsübungen angefangen, damit den Schülern der Einstieg erleichtert wird und sie sich direkt wohlfühlen. Zu Beginn haben Frau Wahle und ich den Schülern erst einmal etwas über die Geschichte und Entstehung des Hip Hop's erzählt. Dann hatte jeder die Chance, ein paar seiner persönlichen Gegenstände mitzubringen und den anderen mitzuteilen, welche Bedeutung sie haben.

Wahle: Und mit weiteren rhythmischen Spielen haben dann wir gemeinsam erste Elemente des beatboxing ausprobiert und die Schüler konnten mit dem Schreiben eigener Texte beginnen.

SZ: Das klingt toll und wirklich ansprechend. Braucht man besonderen Vorkenntnisse, was das Singen oder Rappen angeht?

Wahle: Nein, die Schüler brauchen weder Erfahrung noch bestimmte Voraussetzungen, um an diesem Projekt teilnehmen zu können und Spaß zu haben.

Hütter: Wir haben einige der Schüler gefragt, ob sie diese Musikrichtung auch privat hören. Mehr als die Hälfte haben darauf mit 'Nein' geantwortet und somit waren wir umso begeisterter, wie gut doch die ersten Ergebnisse schon waren.

SZ: Sowas ist schön zu hören. Und was genau gefällt Ihnen am besten am Beatboxing?

Wahle: Es ist einfach toll zu sehen, wie viele versteckte Talente aus den Schülern hervorkommen, und wie sie als Gruppe etwas zusammentragen und später auf der Bühne zeigen, was sie gemeinsam geschafft haben.

Hütter: Ganz genau. Jeder hat die Chance, sich neu zu entdecken und eine neue Seite von sich zu zeigen. Ich habe einige der Schüler auch bei mir im Unterricht und es ist schön, sie auch mal unter anderen Umständen neu kennenzulernen und ganz persönlich mit ihnen zu arbeiten.

SZ: Kommen wir nun zu unserer letzten Frage. Haben Sie sich bestimmte Ziele zum Ende der Woche gesetzt?

Hütter: Auf jeden Fall! Wir wollen jeden Schüler dazu bringen, dass er am Ende mit seiner Gruppe auf der Bühne steht und zeigt, was er drauf hat. Das Wichtigste ist aber, dass sie Spaß und Freude an dem haben, was sie die Woche über geleistet haben.

SZ: Das klingt super! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg dabei und bedanken uns für dieses Interview.